Am Aschermittwoch…

… haben wir den Hoppeditz schon längst verbrannt.

Traditionell fand am Veilchendienstag unser letzter Akt der Session statt. Unser Präsident hielt einen kurzen Rückblick auf die Jubiläumssession.

Danach bedankten sich unsere Prinzenpaare. Dick eingepackt folgten wir dann in Prozession unserem närrischen Kaplan mit seinen Messdienern zur Mühle. Hier wurden mit echtem Angerwasser drei Zugereiste zu echten Angermönger Pill getauft.

Unter Wehklagen begleiteten wir dann den Hoppeditz auf seinem letzten Weg. Der Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr Löschgruppe Angermund

So erklangen am Feuer die Kommandos: „Kappe ab“ und „Orden Weg“ und mit dem letzten Pilleschlager war die Session beendet.

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Erst schön eingesungen – dann gut gefeiert

Wie auch im letzten Jahr veranstalteten wir am gestrigen Samstag, den 22.02.2020 unser Einsingen und schmetterten gemeinsam Karnevalslieder von damals und heute.

Musikalisch unterstützt wurden wir hierbei von Michael Hermes und den „Die unwiderstehlichen Sympathisanten„. Unsere Angerfunken präsentierten dem Publikum zudem ihren grandiosen Jubiläums-Showtanz.

Zu fortgeschrittener Stunde verwandelten wir das Angermunder Schützenhaus dann standesgemäß in ein Tollhaus und feierten eine rundum gelungene Karnevalsparty bis spät in die Nacht hinein.

Hier ein paar Bilder des Abends:

De 11 Pille im Café Komm

Im Rahmen unserer Jubiläumsaktion wurden wir heute im Café Komm sehr herzlich empfangen.

Erfreulich viele Angermunder kamen zusammen, um sich bei “jecken Düssel-Küchlein” zu stärken, über Karnevalsmusik fachzusimpeln und Kostüme zu spenden oder aber auszuwählen.

Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Besucher!

Was für eine Sause: Unsere Jubelsitzung im Rheingoldsaal!

Am vergangenen Samstag, den 25.01.2020, feierten wir zur Feier unseres närrischen Jubiläums die Jubelsitzung in den Rheinterrassen  in Düsseldorf und die Entscheidung für die Wahl der Location erwies sich als goldrichtig: Bereits eine Stunde vor Programmbeginn strömten die Gäste in Scharen in den geschmückten Kuppelsaal. Als dann Linsending um 18.30 Uhr den Eisbrecher machte, standen die ersten Gäste auf den Stühlen.

Etwa 50 Uniformierte begleiteten die Prinzenpaare Gerd und Susi, sowie die Kinder Moritz II., Louisa I. und Paginnen Muriel und Tara auf die Bühne. Der Verein, der 2012 noch kurz vor der Auflösung stand, erblüht im 66. Jahr des Bestehens in voller Blüte.

Gleich drei Prinzen machten der 11 Pille ihre Aufwartung: Prinz Axel aus Düsseldorf mit seiner Venetia Jula, Prinz Bernd aus Ratingen mit seiner Prinzessin Claudia und Prinz Axel aus Mönchengladbach mit seinem Niersius Thorsten. Begleitet wurden Alle von stattlichen Abordnungen der Garden und Musikzügen.

Präsident Tim A. Küsters hatte für das Jubiläum ein sechstündiges Programm zusammengestellt. Dabei stimmte die Mischung zwischen Karneval und Party. Jens Singer als „Dä Schofför der Kanzlerin“ stand dabei für die klassische Büttenrede. Er wurde von 3×3 Kanzlerinnen aus dem Publikum überrascht.

Christian Pape und Dr. Stefan Bimmermann sorgten auch zu später Stunde noch für Lachsalven und heizten den Saal tropisch ein.

Einen ruhigen Moment bescherte Bruce Kapusta mit seiner Trompete. Seit zwanzig Jahren steht er als der Clown mit der Trompete im Karneval auf der Bühne. Das Prinzenpaar Gerd und Susi hatten sich diesen Künstler ausdrücklich gewünscht. Und der Wunsch wurde ihnen erfüllt. Auch er durfte erst nach einer Zugabe von der Bühne gehen.

Aus den eigenen Reihen überzeugten die Angerfunken mit neuer Stärke und tollen Tänzen. Beim Showtanz gab es direkt zwei Kostümwechsel. Eine tolle Choreographie, die sich unser Trainerteam Nicole Mager, Adriane Fettweis, Sabrina Krüger und Ivonne Kaufmann haben einfallen lassen.

Kokolores musste nur die ersten Takte von „Überall nur Jecke“ anstimmen, um die längste Polonaise des Abends zu starten. Auch bei „Jeck United“ aus Krefeld wurde kräftig mit-gehöppt.

Den Kracher des Abends lieferte die Fauth Gentlemen Company. Die Herren zeigten, dass auch der männliche Showtanz im Karneval seinen Platz hat. Mit toller Körpersprache und eindrucksvoller Präzision überzeugten sie und empfahlen sich für weitere Auftritte.

Das ohnehin durch Künstler vom Niederrhein geprägte Programm fand seinen Höhepunkt im Auftritt der „Kleefse Tön“. Junge und sympathische Menschen strahlten auf der Bühne ihre Leidenschaft für Musik aus. Bis halb 1 hielten sie den Saal auf Betriebstemperatur und sorgten für nicht endende Beifallsstürme.

Nach dem Pilleschlager fiel Tim dann auch sichtbar ein Stein vom Herzen: Zweieinhalb Jahre Vorbereitung hatten sich gelohnt. Die Stimmung der Teilnehmer war einfach sensationell.

Und hier die Bilder des Abends: