Neues von den Angerexen

Die Angerexen feiern in diesem Jahr ihr 11-Jähriges Jubiläum. Der Angerexenclub wurde im Jahr 2003 aufgrund einer Idee der damaligen Venetia Gerlind Neukirchen von Marita Hillenbrand gegründet und ist im Laufe der Zeit immer mehr zu einem festen Bestandteil des Angermunder Karnevals geworden. In ihm sind immerhin noch 30 aktive ehemalige Karnevalsprinzessinnen vertreten. Leider ist unsere dienstälteste Venetia Maria Brokerhoff am 27.01.2014 verstorben. Sie war noch einige Jahre im Angerexenclub aktiv, konnte aber später aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Treffen teilnehmen. An ihre Stelle rückt nun Liesel Grüger, Venetia der Session 1967/68).

In der Session 2014 ist wieder so einiges los bei den Angerexen. Aus Anlass des Jubiläums werden wir am 19. Februar 2014 gemeinsam den „Modetee“ in den Rheinterrassen besuchen. Wie in den vergangenen Jahren, so sind wir auch in diesem Jahr von den Prinzenpaaren mit einem Paragrafen beauftragt worden, den es zu erfüllen gilt. Das große Prinzenpaar hat uns auferlegt, bei der Kostümparty am 1. März als Tischler verkleidet zu erscheinen, denn der Prinz Ingo I. ist von Beruf Tischler. Das Kinderprinzenpaar hat uns auferlegt, bei dem Karnevalsausflug in diesem Jahr für die Snacks zu sorgen. Die Erfüllung der Paragrafen ist für die Angerexen natürlich Ehrensache.

Im Mai findet wieder unser Frühstück statt, das bereits seit einigen Jahren liebe Tradition geworden ist, und im August werden wir ein Grillfest veranstalten, zu dem wegen unseres Jubiläums diesmal auch unsere Männer eingeladen werden. Ende November treffen wir uns dann wieder zu unserem jährlichen Stammtisch, bei dem wir das Jahr noch einmal Revue passieren lassen und Pläne für das neue Jahr schmieden werden.

Da wir in der Session 2014 wieder ein großes Prinzenpaar haben, freuen sich die Angerexen jetzt schon auf ein neues Mitglied im Jahr 2015. Dabei handelt es sich natürlich um die amtierende Venetia der Session 2014, Katja I., die bei ihrer Verabschiedung feierlich in den Club der Angerexen aufgenommen wird.

Angerexen nehmen Ex-Venetien auf – Rheinische Post 12.02.2014

Angermund. Karnevalsprinzessin zu sein ist so schön, da will man am liebsten, dass die Session und das Amt gar kein Ende nehmen. Kein Wunder, dass bei den Ex-Venetien der Angermunder Karnevalsgesellschaft „De elf Pille“ der Wunsch aufkam, in irgendeiner Form das Engagement fortzuführen.

Gerlind Neukirchen hatte deshalb die Idee, die „Angerexen“ zu gründen – und die können in diesem Jahr bereits ihr elfjähriges jeckes Bestehen feiern. Immer wenn die neue Venetia eingeführt wird, wird die scheidende Karnevalsprinzessin in den Kreis der Angerexen aufgenommen. „Damit fangen wir sie direkt auf, denn viele Venetien sind dann doch traurig“, sagt Sabine Peters, die 2000 das Ehrenamt bestritt. Außerdem bleiben die Ex-Venetien so dem Verein verbunden. „Das stärkt die Gemeinschaft“, sagt Neukirchen.

Die 30 aktiven Angerexen, die sich regelmäßig treffen, spielen inzwischen eine wichtige Rolle in ihrem Verein. „Denn in jedem Jahr werden wir von den Prinzenpaaren mit einem Paragrafen belegt, engagieren uns somit ehrenamtlich“, sagt Marita Hillenbrand. Sie hat damals alle ehemaligen Venetien zusammen getrommelt und lenkt seitdem die Geschicke der Gruppe. Beim gemeinsamen Einsatz sind schon viele Freundschaften entstanden. „Und egal, zu welchem Event man in Angermund geht, dort trifft man immer einige Angerexen“, sagt sie.

Quelle: Rheinische Post -brab

Kaiserswerth: Närrischer Empfang im Rathaus – Rheinische Post 28.01.2014

Kaiserswerth. Am Samstag trafen sich die Karnevalsgesellschaften aus dem Norden in Kaiserswerth. Vier Stunden wurde geschunkelt, gefeiert und getanzt. Mit dabei war auch das Düsseldorfer Prinzenpaar Michael und Pia. Von Julia Brabeck

Das Winterbrauchtum gewinnt in den letzten Jahren im Düsseldorfer Norden immer mehr an Bedeutung. Der Rosenmontagszug in Wittlaer wird von Mal zu Mal länger und hat sich zu einem richtigen Dorffest gemausert. Die Karnevalsgesellschaft „De elf Pille“ aus Angermund hat sich neu formiert und in diesem Jahr neben ihrem Kinderprinzenpaar mit Katja I. und Ingo I. auch wieder ein großes Prinzenpaar. Die Kaiserswerther Nordlichter sind stolz, erstmals seit 1956 wieder mit Hanna I. und Raymund I. ein Burggrafenpaar präsentieren zu können. Und bereits 2009 wurden die „Närrischen Lohauser“ gegründet, die seitdem auch einen Veedelszoch durchführen. Um dieser Entwicklung die gebührende Bedeutung beizumessen, hat die Bezirksvertretung 5 bereits zum dritten Mal die Akteure im Karneval und die Mitglieder der Bezirksvertretung zu einem jecken Empfang in das Rathaus am Kaiserswerther Markt eingeladen.

„Damit wollen wir den Karnevalsvereinen eine Möglichkeit bieten gemeinsam zu feiern und uns selber macht es auch viel Spaß“, sagt Bezirksvorsteher Ulrich Decker. Für diese Einstellung erhielten Decker, Bezirksstellenleiter Karl-Josef Eisel als Hausherr und sein Mitarbeiter Günter Gläser, aber auch die Mitglieder der BV 5 zahlreiche Orden. Die Karnevalsgesellschaften nutzen zudem die Gelegenheit sich zu präsentieren, Raymund I um ein Lied vorzutragen und die Tanzgarden um ihr Können unter Beweis zu stellen. Dabei zeigten die Angersternchen der „Elf Pille“ und das Aquila Dancing Team der Nordlichter eindrucksvoll, dass auch auf engstem Raum eine mitreißende Tanzdarbietung möglich ist.

Dass sich unter den Karnevalisten viele geübte Redner befinden, wurde bei der Moderation von Heinrich Gaul deutlich, der durch das Programm führte. Zwischenzeitlich „verlor“ er allerdings das Mikrofon an Klaus-Wilhelm Haefs, der schlagfertig die Darbietungen des Angermunder Vereins kommentierte. Den größten Lacher erntete aber Kindervenetia Anna von den „Elf Pille“, die reimte: „Im Rathaus geht man zum Lachen in den Keller, doch heute sind die Witze schneller.“ Dass man noch am Anfang der Session steht und noch nicht so geübt ist, zeigte sich beim anschließenden Ordenaustausch des Lohauser und Angermunder Kinderprinzenpaars. „Das ist wie bei der Großen Koalition.

Man sucht die Nähe, wahrt aber eine gewisse Distanz“, scherzte Haefs angesichts der zaghaften Bützchen. Als Höhepunkt konnte das Düsseldorfer Prinzenpaar begrüßt werden, bevor sich die Karnevalisten nach vier Stunden feiern auf den Heimweg machten. „Für uns ist solch ein Empfang sehr wichtig. Wir tauschen uns mit den anderen Vereinen über die gesammelten Erfahrungen aus und die Stimmung ist auch super“, sagt Sabine Peters, Schriftführerin bei den.

Quelle: Rheinische Post

Ingo und Katja Mülhoff sind die neuen Majestäten – Rheinische Post 21.01.2014

Das neue Prinzenpaar Ingo und Katja und das Kinderprinzenpaar mit Maya (l.) und Charlotte (r.) – FOTO: Andreas Endermann

Ingo und Katja Mülhoff sind die neuen
Majestäten der Karnevalsgesellschaft.

Seit Samstag ist die Katze aus dem Sack: Ingo und Katja Mülhoff sind das neue Prinzenpaar der Karnevalsgesellschaft „De 11 Pille“. Nachdem sich in der vergangenen Session kein Prinz und keine Venetia finden ließ, konnte diesmal bereits im Sommer das sympathische Ehepaar für das Amt gewonnen werden und hatte seitdem eisern dicht gehalten. Nur die beste Freundin und die engsten Familienmitglieder wurden eingeweiht, damit die Prinzenkürung am Samstag auch eine Überraschung blieb. Um zusätzlich die Spuren zu verwischen, hatte Schriftführerin Sabine Peters in den letzten Wochen noch einige falsche Namen in Angermund gestreut.

„Die Mülhoffs waren für uns erste Wahl, denn sie passen gut zum Team, sind Vereinsmenschen und haben Spaß am Karneval“, sagt Peters. Zudem ist gerade in Katjas Familie das Engagement bei der Karnevalsgesellschaft Tradition. Ihr Vater sitzt seit mehreren Jahrzehnten im Elferrat, als Jugendliche hat Katja in der Tanzgarde mitgemacht und Sohn Dustin war im letzten Jahr der Kinderprinz der „De 11 Pille“. Und weil Katja auch gebürtige Angermunderin ist, war es egal, dass das Paar in Duisburg-Rahm wohnt. Den ersten großen Auftritt haben die Beiden nun mit Bravour gemeistert, obwohl die Nervosität vorher groß war. „Wir sind richtig gut angenommen worden und haben nur positive Resonanz erhalten“, sagt Katja. Sie freut sich nun auf viele weitere schöne Auftritte. Ein Höhepunkt wird für die Kindergärtnerin ein Besuch ihrer Arbeitsstätte, der Kaiserswerther Kita am Kesselsbergweg, sein.
Dabei sind die Rollen zwischen den Mülhoffs klar verteilt. „Ich bin für das Feiern und Lächeln da und mein Mann kann gut Reden halten“, sagt die Venetia. Diese Rollenverteilung hat sich bereits bewährt, denn bei den Schützen haben die Mühlhoffs schon einmal als Königspaar regiert.

150 Orden und 200 Pins hat das Prinzenpaar anfertigen lassen und will diese bei den vielen Auftritten, beispielsweise im Haus St. Josef, bei befreundeten Vereinen, beim karnevalistischen Empfang im Kaiserswerther Rathaus und in Seniorenheimen, verteilen. Das herzförmige Zeichen zeigt die Pille-Ente des Vereins, den Rahmer Zwiebelturm und passend zu den Beruf der Regenten das Innungszeichen der Tischler und Kinder. „Ich hoffe auf eine harmonische Session und dass wir viel guten Anklang finden“, sagt Prinz Ingo I.
Quelle: Brabeck (Rheinische Post)

Fahrradtour 2013

Traditionsgemäß startete die „Pille Tour“ um 14.00 Uhr am Feuerwehrhaus in Angermund.

Bei angenehmen Temperaturen radelten wir die „Schlössertour“ inklusive eines Damen Programms am Baggerloch. Es ging weiter über Kalkum nach Schloss Heltorf.

Dort gab es nach den Strapazen erst einmal Kaffee und Kuchen im Schlossstübchen.

Im Anschluss begann der nächste Teil des sportlichen Geschehens, nämlich bosseln – der friesische Nationalsport -.

Es ging rund um das Marienkapellchen und die Schlossallee runter und wieder rauf. Zahlreiche Autofahrer und noch mehr Fahrradfahrer schauten sehr irritiert ob unseres Treibens – möglicherweise hielten sie uns auch wegen unseres Bollerwagens für eine leicht verspätete Vatertags Truppe -.

Für bestand die Schwierigkeit weniger darin, die Kugeln möglichst weit zu werfen, als vielmehr dann zu werfen, wenn der Hund von Karl abgelenkt war. Der hatte nämlich einen Heidenspaß daran, hinter den Kugeln herzujagen und sie anschließend zurückzubringen, was dem Sinn des Spiels – mit wenigen Würfen ins Ziel zu kommen – nicht so ganz entsprach.

Wieder am Schlossstübchen angekommen gab es natürlich keine Siegerehrung, da wir ja alle vom olympischen Geist „Nicht der Sieg, sondern die Teilnahme zählt“ beseelt waren.

So ging es nach einer kurzen Pause querfeldein über Rahm zurück nach Angermund. Beim abendlichen Buffet im Angerkrug gelang es der Organisatorin dieses Rundherum gelungenen Tages, Gerlind Neukirchen, auch noch, mit Hilfe eine ausgeklügelten Fragebogens ein Prinzenpaar für diesen Abend, Karl Landsberg mit Gisela Horne, sowie ein Tanzpaar für die kommende Session, Bertram Heymann mit Marita Hillenbrand, zu finden.

Ein ausgesprochen schöner Tag fand dann in lustiger Runde für manche Teilnehmer erst am nächsten Morgen sein Ende.

Verfasser: Klaus-Wilhelm Haefs