Satzung

Satzung der Karnevals-Gesellschaft „De 11 Pille“ Angermund von 1954 e.V.

§ 1   Name, Sitz und Zweck des Vereins

Der Verein führt den Namen:
Karnevals-Gesellschaft „De 11 Pille“ Angermund von 1954.

Die Pill, hergeleitet von der Gänsehaltung an der Anger, ist das Wappentier des Vereins. Blau/Gelb sind die Gesellschaftsfarben.

Der Verein soll ins Vereinsregister eingetragen werden. Nach seiner Eintragung führt er den Namenszusatz „e.V.“

Seinen Sitz hat der Verein in Düsseldorf Angermund. Die Anschrift des Vereins ergibt sich aus der Beitragsordnung.

Gründungstag war der 10.10.1954.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung des traditionellen winterlichen Heimatbrauchtums (Karneval).

Die in dem Karnevalsverein aktiven Gruppen unterstehen dem Verein. Die Gruppen fördern die Interessen des Vereins und seiner Mitglieder im Rahmen des Vereinszwecks.

Zu den weiteren Hauptaufgaben des Vereins gehören die Förderung einheimischer Künstler und die Beteiligung an sozialen Anliegen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, begünstigt werden.

§ 2   Mitgliedschaft

Alle in der Satzung aufgeführten Mitglieds‐ und Ämterbezeichnungen sind als geschlechtsneutrale Oberbegriffe zu verstehen.

Die Mitgliedschaft gliedert sich in

• Jungmitglieder
Sie haben das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet.
Das Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht erhalten sie mit der
Vollendung des 14. Lebensjahres.

• Ordentliche Mitglieder
Ordentliche Mitglieder sind mindestens 18 Jahre alt und haben alle Rechte und Pflichten, die sich aus der Satzung ergeben.

• Senatoren
Senatoren sind Förderer des Vereins. Sie sollen dem Verein mit Rat und Tat zur Seite stehen und sind von der Beitragspflicht entbunden.

• Ehrenmitglieder
Ehrenmitglieder sind Personen, die wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden. Sie sind beitragsfrei und haben zu allen Veranstaltungen freien Eintritt.

Eine besondere Form der Ehrenmitgliedschaft ist der Ehrenvorsitz und die Ehrenpräsidentschaft des Vereins.

§ 3   Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

Die Mitgliedschaft setzt einen schriftlichen Aufnahmeantrag voraus. Über die Aufnahme entscheidet der Gesamtvorstand. Den Status eines Senators verleiht der Gesamtvorstand mit 2/3-Mehrheit.
Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Vorschlag des Gesamtvorstandes durch die Mitgliederversammlung verliehen.

§ 4 Beiträge

Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Er kann Aufnahmegebühren und Umlagen festsetzen.
Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen werden durch die Mitgliederversammlung festgelegt.
Die Beiträge sind jährlich im Voraus zu entrichten. Alle Zahlungen sind unbar durch Überweisung oder Lastschriftverfahren auf das Konto des Vereins vorzunehmen.

Einzelheiten regelt die Beitragsordnung.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch den Austritt des Mitgliedes oder durch den Ausschluss des Mitglieds.

Jedes Mitglied kann seinen Austritt aus dem Verein unter Einhaltung einer einmonatigen Kündigungsfrist zum Ende des Geschäftsjahres erklären. Die Erklärung muss gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich erfolgen.

Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann ausgesprochen werden, wenn in der Person des Mitglieds ein wichtiger Grund vorliegt.
Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.

Ein ausgetretenes oder ausgeschlossenes Mitglied hat keinen Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

§ 6 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 1.5. und endet am 30.4. eines jeden Jahres.

§ 7 Organe des Vereins

• Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung zu Beginn eines Geschäftsjahres ist die Generalversammlung. Sie soll bis zum 30. Juni eines Jahres einberufen werden.

Zur Generalversammlung lädt der Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mindestens 21 Tage vorher durch Rundschreiben ein. Die Ladung zu Mitgliederversammlungen kann auch auf elektronischem Weg (E‐Mail, Telefax) erfolgen. Die Mitglieder sind gehalten,dem Vorstand ihre aktuelle „elektronische Anschrift“ mitzuteilen. Anträge zur Generalversammlung müssen 14 Tage vorher an den geschäftsführenden Vorstand schriftlich eingereicht werden.

Die Generalversammlung ist mit den erschienenen Mitgliedern beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit die Satzung nicht ausdrücklich etwas anderes vorsieht.

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt.

In der Generalversammlung legt der geschäftsführende Vorstand den Jahresbericht vor. Über die Entlastung des Vorstands ist zu entscheiden. Auch werden in der Generalversammlung die Beiträge festgelegt.

Satzungsänderungen beschließt die Generalversammlung mit 2/3-Mehrheit.

Eine weitere Mitgliederversammlung findet im letzten Quartal eines Kalenderjahres statt

• Die außerordentliche Mitgliederversammlung
Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens 15 % aller Mitglieder unter Angabe eines Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

• Der Vorstand
Der Gesamtvorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand sowie den Vorstandsmitgliedern für Öffentlichkeitsarbeit, für Technik/Aufbau und für die Uniformträger/Koordination.

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassierer. Der 2. Vorsitzende wird aus dem Kreis des geschäftsführenden Vorstands durch die Mitgliederversammlung gewählt, darf aber nicht der 1. Vorsitzende sein.

Der Kassierer kann Ausgaberegelungen treffen (z.B. Budgetierungen) und Ausgabensperren verhängen. Vertretungsberechtigt für den Verein sind jeweils zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands.
Der Gesamtvorstand wird auf der Generalversammlung gewählt, und zwar jeweils für 4 Jahre. Wiederwahlen sind zulässig.

Gewählt werden zwei Blöcke A und B im Abstand von zwei Jahren:

Block A: 1.
Vorsitzender, Schriftführer und Vorstand Uniformträger/Koordination

Block B:
Kassierer, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit sowie Vorstand Technik/Aufbau und 2. Vorsitzender

In den Gesamtvorstand können nur Mitglieder gewählt werden, die mindestens 18 Jahre alt sind und dem Verein mindestens ein Jahr angehören. Die Wahl erfolgt als Einzelwahl, die auf Antrag als geheime Wahl zu erfolgen hat.
Die Mitgliederversammlung kann mit 2/3‐Mehrheit Blockwahl für einen Wahlgang festlegen. Der Gesamtvorstand kann jederzeit Mitglieder oder Außenstehende zu seinen Sitzungen einladen.

Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Vorstandsmitglieder anwesend sind, von denen 2 dem geschäftsführenden Vorstand angehören müssen.

Der geschäftsführende Vorstand ist mit 2 Mitgliedern beschlussfähig.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des sitzungsleitenden Vorsitzenden.

Ein Vorstandsmitglied kann jeder Zeit schriftlich seinen Rücktritt aus dem Vorstand erklären. Ein zurückgetretenes Vorstandsmitglied führt sein Amt bis zur Wahl eines Nachfolgers kommissarisch aus, bei dessen Verhinderung oder Weigerung an dessen Stelle ein anders Vorstandsmitglied.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

• Protokoll
Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, dass vom Schriftführer und Versammlungsleiter unterschrieben werden muss.

§ 8 Die Kassenprüfer

Die Vereinskasse wird jedes Jahr durch zwei Kassenprüfer, die nicht Vorstandsmitglieder sind, geprüft.
Sie erstatten der Generalversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassierers und der übrigen Vorstandsmitglieder.

Der 1. Kassenprüfer scheidet nach einem Jahr aus, der zweite rückt nach. Die Generalversammlung wählt einen neuen zweiten Kassenprüfer. Die direkte Wiederwahl des Ausgeschiedenen ist nicht möglich.

Die Mitgliederversammlung kann auf Antrag die Kassenprüfung an Nichtmitglieder vergeben.

§ 9 Übernahme von Aufgaben

Die Übernahme mehrerer Aufgaben durch eine Person ist zulässig.

Ist eine Position im geschäftsführenden Vorstand vakant, so kann die Mitgliederversammlung ein anderes Mitglied des geschäftsführenden Vorstands mit der Wahrnehmung der vakanten Position betrauen, die dann diese Funktion in Personalunion mit allen Rechten und Pflichten derselben, jedoch ohne zusätzliches Stimmrecht  im Vorstand wahrnimmt. Bis zum Beschluss der Generalversammlung hat der geschäftsführende Vorstand eine kommissarische Regelung zu treffen.

§ 10 Sonstige Gruppen

Es können Gruppen zur Förderung des Vereinszwecks mit Zustimmung des Gesamtvorstands gebildet werden.

§ 11 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Versammlung durch 2/3–Mehrheit aller abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Die Einladung hierzu hat mindestens 21 Tage vorher durch den geschäftsführenden Vorstand durch Rundschreiben oder auf elektronischem Weg (EMail, Telefax) zu erfolgen.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Werktags.
Als einziger nicht formaler Tagesordnungspunkt ist die Auflösung des Vereins anzugeben.
Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die amtierenden Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands zu Liquidatoren ernannt.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die „Gemeinnützige Stiftung für Seniorenbetreuung in Angermund e.V.“, die es ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden hat.

§ 12 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen und Ergänzungsbeschlüsse sowie Neufestsetzungen von Beiträgen werden allen Mitgliedern schriftlich mitgeteilt.

Der geschäftsführende Vorstand darf Änderungen der Satzung, die aus redaktionellen Gründen für die Eintragung in das Vereinsregister oder aus zwingenden gesetzlichen Gründen erforderlich werden, mit Zustimmung des Gesamtvorstands vornehmen.

Angermund, den 10.12.2013