Unser Prinzenpaar der Session 2010

Bertram I. und Sabine II.



Mein Name: Prinz Bertram der Einzige, gut bürgerlich: Bertram Heymann, von vielen Angermundern nur als dem „Schillings Margret sin Sohn“ bekannt. Meine Mutter ist Altangermunderin – mein Vater stammt aus dem fernen Osten und hat zu dem Genpool des Familienclans einiges beigetragen.
Das Licht der Welt in den frühen Fünfzigern im Ausland erblickt – in Kaiserswerth – anschließend auf der falschen Seite von Angermund aufgewachsen und den normalen sozialen Werdegang – vom Kindergarten bis zur Volksschule - durchlaufen. Anschließend erfolgte aus beruflichen Gründen meines Vaters die Zwangsumsiedlung ins ferne Düsseldorf. Dort fand die entscheidende Entwicklung statt – eben in der Altstadt – dort konnte ich Architekturstudium und „Wirtschaftslehre“ wunderbar miteinander verknüpfen. In der Schlußphase des Studiums lernte ich dann ein liebreizendes, super schlankes, zierliches, langhaariges Wesen kennen, eine Frau, meine Frau, die ich dann aus dem Bergischen entführt habe. Dies war nicht unkompliziert, denn unsere Verbindung war von einigen Ereignissen überschattet, die ich aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht weiter erörtern darf. Er-leichternd war immerhin folgender Umstand: von Wuppertal nach Angermund geht es nur bergab. Nach entsprechend vielen Fehlversuchen schlich sich dann doch noch eher unerwarteter Kindersegen ein – wir bekamen eine Tochter, die ebenfalls im „Ausland“ das Licht der Welt erblickte. Mittlerweile hat sie fast die Volljährigkeit erreicht. Unsere Brötchen verdienen wir mit unserem Architekturbüro und unserer Baufirma, der ASB – Heymann Bau- GmbH.
Meine Venezia, Sabine, die II, wie leider auch immer schon im Kindergarten und in der Schule auf Grund des gerade modernen Namens als Sabine die 2 genannt, stammt aus der grünen, bergischen Oase Wuppertal und hat sich in der Zeit der frühen Beatles und der Rolling Stones das erste Mal auf dieser Welt blicken lassen. Auch sie hatte sich den Willen zu fügen und mußte bis zu entsprechenden Qualifikationen mehrere Schulbänke drücken. Leider nutzte es nicht viel, schon in ihrer frühen Berufs-tätigkeit lernte sie mich kennen. Trotz entsprechender Warnungen aus Elternhaus und Vorgesetzten nicht abzuhalten, von mir entführt und nach Angermund eingeschleppt zu werden zwecks gemein-samer Zweisamkeit. Nach einer ausreichenden Testphase, Durchlaufen verschiedener Eignungstest: Dachziegel anreichen, Mörtelmischen und vieles mehr, wurde unsere Partnerschaft auch offiziell besiegelt und durch eine Tochter gekrönt.
Nun genießen wir zu Dritt, sofern Beruf, Schule und der Geldbeutel es zulassen, unser gemeinsames Hobby, den Pferdesport: Tochter sitzt hoch zu Roß und Eltern sind das Bodenpersonal, die s.g. TT’s (Turniertrottel).

Die 11 Paragraphen :